Wenn Sportler und Sportmuffel nicht aufhören zu streiten…

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Für einige Persönlichkeiten zählt Sport zu dem perfekten Lifestyle unausweichlich mit dazu. Das gegenteilige Lager ist jedoch nicht weniger klein und wird schon durch den bloßen Gedanken an Sport zu einem Heer an Rebellen. Klar ist: Sport ist gesund und wichtig für unseren Organismus. Es geht also nicht immer darum, einem konditionierten Schönheitsideal nachzurennen.

sixpack bekommen Es ist lange kein Rätsel mehr, dass körperliche Bewegung zum einen für den Organismus selber, als auch für den Geist des Sportlers gesund ist. Sport ist förmlich eine „Glückshormonbombe“ und folglich wichtig für die seelische Verfassung. Demnach ist das Erreichen der eigens auferlegten Disziplinen ein inneres Anerkennen, und eine Affirmation für das eigene Selbstvertrauen. Wenn die Bestrebungen endlich zustimmende Ergebnisse nach sich ziehen und Schmeicheleien eingesammelt werden, verstärkt dies ebenfalls die Selbstsicherheit. Die positive Wirkung auf andere Menschen verbessert sich und der Sportler wirkt attraktiver.

Im Endeffekt gilt es jedoch auch Gewicht zu verlieren. Am cleversten ist es, danach die Bauchmuskulatur aufzubauen. Dabei helfen am besten Ausdauersportarten. Doch Vorsicht: Bei zu häufigem Training baut man sogar noch Muskeln ab. Daher ist es wichtig, nicht zu übertreiben, denn Bauchmuskeln täglich trainieren ist ein Mythos. Darüber hinaus sollte man die Muskelgruppen ausgeglichen trainieren und in jedem Workout den kompletten Körper beanspruchen. Die Regenerationszeit ist nicht zu vernachlässigen. Nur mit effektiven Pausen, können Muskeln aufgebaut werden. Die Muskeln müssen sich erholen und als Folge kann das Wachstum erhöht werden. Mit Ausdauersportarten erreicht der Körper eine verfeinerte Motorik. Hierfür muss man nicht einmal ins Studio gehen. Sportarten wie Laufen, Nordic Walking oder Schwimmen sind optimal hierfür geeignet.

Sport ist soviel mehr als bloß Bewegung

Wer regelmäßig Sport treibt, schützt sich vor dem Gefühl, dass er nicht produktiv ist. Und dieses Gefühl sollte keinesfalls unterschätzt werden, da es unser Selbstwertgefühl angreift. Es spielt hierbei jedoch keine Rolle ob es sich um Ausdauersport oder Intervalltraining handelt.

Weiterhin verbindet Sport die Menschen, sodass der Abnehmwillige mit Freunden, Familienmitgliedern oder fremden Menschen Workouts planen und absolvieren kann.

Doch der wohl größte Vorteil regelmäßiger Bewegungen ist der, dass durch ihn eine innere Stille entsteht, die zu mehr Balance und Ausgeglichenheit führt. All das sorgt für einen besseren Schlaf und somit eine höhere Kraft.

Sport ist Energie in Bewegung – „eMotion“. Nachvollziehbar, dass durch die Trainingseinheiten im Fitnesscenter ein Affekt des „Am-Leben-seins“ geschaffen wird. Es ist nahezu unmöglich, alle positiven Effekte des Sports in einem Artikel aufzulisten. Da wäre noch das Sexualleben, welches durch Sport affirmativ beeinflusst wird. Immerhin fühlt man sich in einem sportlichen Körper wohler und kann sich somit eher dem Moment hingeben (Stichwort: Immersion). Dann hätten wir da noch die gesteigerten Möglichkeiten bei der Kleiderwahl. Sicherlich kennt jeder Übergewichtige dieses eine Modestück, dass er so gerne wieder tragen würde. Wir haben die soziale Anziehungskraft, die Menschen in unser Umfeld zieht, die ebenfalls an einem aktiven Lifestyle interessiert sind. Ich könnte diese Liste so ewig weiterführen.

Am Ende ist die Partei der Sportbefürworter also definitiv sinnvoller aufgestellt, als ihre Gegner. Doch wie immer, liegt es letztlich an jedem selbst, was er sieht und was er ausblendet…